Kabarett-Tage in Dettingen: Dodokay
Der Auftakt der Kabarett-Tage in der Schillerhalle war ein voller Erfolg! Dominik Kuhn, besser bekannt als Dodokay, entführte am vergangenen Samstagabend rund 500 Gäste in die tiefsten Abgründe der schwäbischen Seele. Mit seinem einzigartigen Humor und einem scharfen Blick für die Eigenarten des Schwaben und seines Dialekts sorgte er für einen Abend voller Lachen und Freude.
„Ha“, „gschwind“ und „grad“ – diese typischen schwäbischen Ausdrücke hallten durch die Schillerhalle, während Dodokay mit seinem Publikum interagierte. Er stellte humorvoll die Frage, wer denn „dr Chines“ sei und ließ die Zuschauer in Erinnerungen an die Nachbarin Frau Metzger schwelgen, die mit ihrer schrillen Stimme und ihrem weichen Schwabenherz ein Paradebeispiel für die Schwabenseele ist.
Das Publikum, das offenbar aus lauter Schwaben bestand, belohnte Dodokay mit riesigem Applaus und endlosem Gelächter. Neben seiner Stand-Up-Comedy präsentierte er auch einige seiner beliebten Synchronisationen. Besonders amüsant war die Darbietung, in der Angela Merkel in breitestem Schwäbisch erklärte, was genau ein „Driebel“ ist – eins der vielen Highlight des Abends, das für viele Lacher sorgte.
Intensiv beleuchtet wurde natürlich auch die Außenwirkung des Schwaben und seines Dialekts. Was genau der Stuttgarter oder gar der Berliner denkt, wenn er den eigentlich grundgütigen und freundlichen Schwaben beim ewigen Selbstgespräch erlebt. Warum der Schwabe aber zu allem etwas zu sagen hat und verbal selbst mit dem Rührkuchen kommuniziert – das bleibt auch für Dodokay ein liebevoll-schwäbisches Rätsel.
Die Bewirtung durch die TSV Skizunft war wie gewohnt hervorragend und trug zur angenehmen Atmosphäre bei. Mit einem Lächeln auf den Lippen und voller guter Laune verließen die Gäste die Schillerhalle und freuen sich bereits auf die kommenden Veranstaltungen.
Die Kabarett-Tage in Dettingen versprechen auch in den nächsten Wochen spannende Unterhaltung. Am 22. März gastieren „Die Schönen Mannheims“ im Bürgerhaus, gefolgt von Stephan Bauer am 28. März. Beide Künstler bieten ganz andere Perspektiven, aber mit Sicherheit einen Angriff auf die Lachmuskeln und Stoff zum Nachdenken. Seien Sie dabei und lassen Sie sich überraschen!