Dettinger Sportschützen blicken optimistisch nach vorne
Auf das letzte Märzwochenende hatte der Schützenverein Dettingen seine diesjährige Hauptversammlung terminiert und seine Mitglieder dazu eingeladen. Oberschützenmeister Anton Jäger konnte an diesem Abend knapp 40 Vereinsmitglieder begrüßen, worüber er sehr erfreut war. Nach der Begrüßung gedachte er der verstorbenen Vereinsmitglieder und ging dann in seinem Rechenschaftsbericht auf die doch recht zahlreichen Vereinsveranstaltungen ein. Hinzu kamen die Pflichttermine auf Kreis- und Bezirksebene, sowie der Deutsche Schützentag und der Landesschützentag, beide an einem Wochenende, jeweils in Schwäbisch Gmünd.
Größere Probleme bereitete der Vereinsleitung die plötzliche vertragswidrige Schließung der Gaststätte durch die bisherige Pächterin zur Jahresmitte 2025 und damit verbunden die fehlenden Pachteinnahmen, sowie die langwierige Suche nach geeigneten Nachfolgern. Bei zahlreichen Vereinsveranstaltungen war man ab diesem Zeitpunkt auf Lieferdienste oder Catering angewiesen, wofür viel zusätzliche Arbeit anfiel. Für die Siegerehrung des Pokalschießens hatte dankenswerter Weise die Feuerwehr ihre Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.
Umso erfreulicher ist daher die Tatsache, dass sich eine Pächternachfolge ab Mitte/Ende April abzeichnet und die neuen Pächter an diesem Abend vor Ort waren. Auch den weiteren Berichten der Spartenleiter war zu entnehmen, dass nicht nur die Dettinger Kugelschützen, sondern auch die Bogenschützen recht erfolgreich ihren Sport betreiben und sich auch bei Landesmeisterschaften vordere Platzierungen erkämpft haben. Nachdem auch dem Schatzmeister eine ordentliche Kassenführung bescheinigt worden war, wurde auf Antrag die gesamte Vorstandschaft von den Anwesenden einstimmig entlastet.
Anschließend war es für den OSM noch eine angenehme Aufgabe, verschiedene Ehrungen von Kreis Hohenurach, dem Bezirk Neckar und dem WSV vorzunehmen, insbesondere aber mehrere Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft zu ehren:
Für 10 Jahre Emily Bader, für 40 Jahre Roland Funk, Karl Götz, Stefan Heisler und Manfred Müller, für 50 Jahre Peter Essig und Erwin Schult sowie für 60 Jahre Wilhelm Heubach, Manfred Jäger und Horst Peschke.
Bis zum Ende der Versammlung hatte er, als kleine Überraschung, die Ernennung von Paul Heinkel zum Ehrenmitglied aufgehoben. Dieser war seit Mitte der sechziger Jahre nicht nur als Sportschütze, Funktionär und uneigennütziger Helfer aktiv, sondern er war dem Verein beim Neubau der Schießanlage in der Buchhalde auch stets ein großzügiger Förderer und Mäzen. Zusammen mit einem kleinen Präsent-korb überreichte er ihm die Ernennungsurkunde, bevor er die Versammlung für beendet erklärte.